Altersdurchmischtes Lernen

Altersdurchmischtes Lernen

Auf dem Weg zu Mischklassen

mit Altersdurchmischtem Lernen

Nach einem mehrjährigen Prozess stellt die Schuleinheit Sonnenberg die Unterrichtsstruktur 2015/16 auf Altersdurchmischtes Lernen um.

 

Veränderungen bringen Fragen mit sich.

 

Auf dieser Seite können Sie sich informieren, und Fragen stellen.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen in den Dialog zu treten, zu diskutieren und uns gemeinsam auf den Veränderungsprozess vorzubereiten.

 

In Folge finden Sie verschiedene Informationen zum Altersdurchmischten Lernen.

 

Fragen können Sie gerne richten an: sl.sonnenberg@schulethalwil.ch






Neuigkeiten zur Umstellung im Sommer 2016

 

Auf den Sommer 2016 wird nun auch die Mittelstufe auf Mischklassen umstellen.

Aufgrund steigender Schülerzahlen wird vorübergehend eine 1. Klasse geführt. Sie wird so schnell wie möglich in eine Mischklasse umgewandelt.

 

Wir freuen uns sehr auf den Umstieg im Sommer!

Die Klassen sind gebildet und die Kinder wissen, wer im August ihre Lehrperson sein wird.

 

Ab Schuljahr 2016/17

 

1./2./3. Klasse

Kauz

1./2./3. Klasse

Landolt

1./2./3. Klasse

Honegger

2./3. Klasse

Studer/ Wolfer

2./3. Klasse

Raths

4./5./6. Klasse

Bächtiger

4./5./6. Klasse

Liebich/Wehrli

4./5./6. Klasse

Davatz

1. Klasse

Eltschinger

 

 

 

 



Häufig gestellte Fragen

1. Allgemeine Fragen


Was versteht man unter AdL (Altersdurchmischtes Lernen)?
Wie kam es dazu, dass die Schuleinheit Sonnenberg auf AdL umstellt?
Welches sind die Gründe für die Einführung?
Wie findet die Umsetzung statt?
Wie sieht die Struktur des Pilotprojekts aus?
Was geschieht nach der Pilotphase?

2. Fragen zu den Lernzielen


Werden die Lernziele pro Schuljahr/ pro Stufe definiert?
Gibt es Minimallernziele pro Schuljahr?
Wie können Eltern die Jahrgangsziele nachvollziehen?

3. Fragen zum Unterricht


Welche Fächer werden altersdurchmischt unterrichtet?
Wie sieht ein Tagesablauf aus?
Wie kann die Lehrperson der hohen Individualität gerecht werden?
Müssen die Kinder sich gegenseitig den Lernstoff vermitteln?
Wie kann ein Orientieren nach unten verhindert werden?
Wie wird das Mittelfeld gefördert?
Was, wenn ein Kind sich nicht konzentrieren kann? Bekommen lärmempfindliche Kinder genug Ruhe?

4. Fragen zur Beurteilung


Wie sehen die Lernkontrollen aus?
Wie werden individuelle Förderziele benotet?
Können die SchülerInnen in einem solchen System in Ruhe eine Prüfung lösen?
Wie wird die Leistung in Bezug auf Schulwechsel/ Gymivorbereitung beurteilt?

5. Fragen zur Klassenstruktur / Gemeinschaft


Wie wird die Klassengemeinschaft in einer Mehrklasse gefördert?
Wie wird auf die verschiedenen Interessen/ Entwicklungsunterschiede eingegangen?
Gibt es weiterhin Klassenlager?

6. Nachteile dieser Struktur


Grundsätzliches
Zunahme des Arbeitsaufwandes für die Unterrichtsvorbereitung
Vergrösserung der Leistungsunterschiede
Lehrpersonen sind viel mehr mit der Organisation des Unterrichts als mit dem zu unterrichtenden Schulstoff selber beschäftigt (wie bei jeder Reform besteht die Gefahr, dass stärker auf die Organisation als auf den Inhalt geachtet wird)
Erschwerung von Unterrichtsphasen in der Gesamtklasse
Erhöhter Lärmpegel, der die Konzentrationsfähigkeit der Lernenden beeinträchtigen könnte
Die Unterrichtsstruktur ist zu wenig leistungsorientiert

7. Fragen, welche die Umstellung betreffen


Wie viele Kinder sind in einer Klasse?
Wie werden die Kinder aufgeteilt?
Welche Klassen betrifft es?
Werden alle Klassen auf einmal umgestellt?
Wie viele Lehrpersonen werden pro Klasse unterrichten?
Hat die Schuleinheit eine Fachbegleitung?
Gibt es kantonale Unterstützung?
Wie werden die Lehrpersonen weitergebildet?
Wie gelingt der Systemwechsel für einen 6. Klässler
Ich höre von Seiten der Lehrer am Sonnenberg nur Gutes über ADL. Von anderen Schulen höre ich, dass es viele Lehrerwechsel gibt, da der Aufwand für die Lehrpersonen zu gross sei.
Kann man als Eltern wählen, ob man das Kind in dieser Schule will?

8. Soziale Fragen


Wie werden die Kinder in den Prozess eingebunden?

9. Emotionale Fragen


Müssen wir schon wieder etwas Neues machen?
Sind unsere Kinder Versuchskaninchen?
Ist das nicht gegen den Volkswillen?

10. Wie wird informiert?


Wann und wie werden die Eltern informiert?
Wie/Wo kann man als Eltern Fragen stellen?


Termine:

Montag, 22.06.2015, 19.30h: Elternabend, 1./2. Klassen



Buchtipps:

  • Largo R.H/ Beglinger M: Schülerjahre. Piper 2009
  • Spitzer M.: Lernen Gehirnforschung und die Schule des Lebens. Spektrum 2006
  • Hüther G./ Hauser U: Jedes Kind ist hoch begabt. btb 2012
  • Juul J.: Vier Werte die Kinder ein Leben lang tragen. gräfe und unzer 2012
  • Precht R.D.:  Anna, die Schule und der liebe Gott. Goldmann, 2013


Weiterführende Links:

Die Seiten enthalten sowohl unterstützende, wie auch kritische Inhalte zum Thema.


Fachinformationen der Fachhochschule Nordwestschweiz
Migros Magazin vom Mai 2015
Remo Largo über erfolgreiches Lernen
Ken Robinson: Bildung völlig neu denken/ Changing Education Paradigmas
Beitrag aus der NZZ vom 21.Juli 2014
NZZ vom 26. Juli 2014
Netzwerk Altersdurchmischtes Lernen des Kantons Zürich
Schule wünschen? Mai 2015