Projektarbeiten der Abschlussklassen 1516

Projektarbeiten 2016/2017

Liebe Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Thalwil

Hast du die Idee eines tollen Abschlussprojektes, welches dein Budget sprengt? Weisst du was genau du machen möchtest und welche finanziellen Mittel du dafür brauchen würdest? Dann verwende das Formular unten, fülle es vollständig am Computer aus, drucke es aus, unterschreibe es und übergib es dann der Schulleitung.

Die Voraussetzungen der Kostenbeteiligung durch die Schule sind ebenfalls auf dem Formular unten festgehalten. Bitte lies diese vorgängig sorgfältig durch.

 

Viel Erfolg und auf eine tolle Abschlussarbeit!



Ein Velo im Eigenbau

Ein Velo zusammenzubauen ist gar nicht so einfach, wie man denkt. Dafür braucht es spezielle Teile und ein ausgereiftes Wissen.

Als Herr Bachmann uns sagte, wir können unser Projekt bestimmen, war mir schon lange klar, dass ich ein Velo anfertigen will. Die Idee kam mir weil ich ein totaler Velofreak bin. Es Interessiert mich, wie ein Velo aufgebaut ist, wie die verschiedenen Bestandteile zusammen funktionieren. Am Anfang hatte ich die Idee, ein Velo von Grund auf bauen zu können. Da habe ich aber schnell gemerkt, dass das in so kurzer Zeit unmöglich sein würde. So habe ich mir ohne viel Vorwissen vorgenommen, ein Velo aus verschiedenen Teilen von alten Fahrrädern zu konstruieren.  Also habe ich meinen Vater (welcher Immobilientreuhändler ist) gefragt, ob auf einer Liegenschaft, welche er verwaltet, ein paar Velos übrig geblieben seien. Er meinte, ich solle den Mietern rote Kleber geben, welche sie auf ihre Velos kleben können. Diejenigen, welche keine Kleber hatten, dürfe ich mitnehmen. Dabei sind so 3 Velos zusammen gekommen. Da ich noch zuhause eins hatte, waren es schon 4 und beim Hauswart des Schulhauses Feld, Herrn Comai, habe ich noch 3 weitere Velos erhalten. Mit diesen insgesamt 7 Velos hatte ich vorgesehen, sie auseinander zu bauen, neu zusammenzusetzen und zu restaurieren und zu lackieren. Dies tat ich dann auch.

 

Das schwierigste am Velobauen war das Besorgen der hochwertigen Ersatzteile. Zum Beispiel waren die Lenkkopflager und Felgen in guter Qualität, welche gerade noch bezahlbar waren, schwierig aufzutreiben. Ohne professionelle Tipps, Tricks und Glück hätte ich dieses Projekt niemals rechtzeitig fertig geschafft. Es hat mir sehr Freude gemacht so eine Arbeit zu machen, weil es mir gefällt selbstständig zu arbeiten und weil die Lehrer uns viele Freiheiten gelassen haben. Ich würde jederzeit wieder so eine Arbeit machen, nur würde ich mich von Beginn an voll reinhängen.

 

Fiore Meroni, Sek A3b


Projektarbeiten der Abschlussklassen 1516

Sant' Appolinare in Classe

Dieses Gebäude ist eine Katholische Kirche in Ravenna (Italien). Im Innenbereich dieser Kirche ist alles mit Mosaikbildern verziert. Schon von Anfang an wusste ich, dass ich ein Projekt mit Mosaik machen würde. Meine Eltern haben mir für dieses Projekt zugestimmt und fanden das auch eine gute Idee. Zuerst, bevor ich das Material einkaufen gegangen bin, habe ich ein Mindmap mit all den Materialien, die ich brauchte, hergestellt. Dann ging ich mit meinem Vater in den Baumarkt und holte die Badezimmerfliesen, nur die Farben die dem Motiv entsprachen. Die Fliesenfarben waren mir zu hell, weil man auf dem Holzbrett nichts erkannte. Dann hatte ich die Idee, die Fliesen mit einer Permanentlackfarbe anzumalen. Die Badezimmerfliesen habe ich mit einem alten Tuch und einem Hammer in der Garage zerschlagen. Als ich dann wieder in der Wohnung zurück war, habe ich die Fliesen nach Grösse sortiert. Am Tag des Beginns der Projektarbeiten habe ich das Motiv, das ich ausgewählt hatte (die Kirche), meiner Lehrperson gegeben (A. Cajochen) um es auf Folie kopieren zu lassen. So konnte ich das Holzbrett problemlos auf die Wandtafel posieren und konnte es so vom Hellraumprojektor auf das Holzbrett übertragen. Dann begann ich mit dem Kleben der Fliesen. Es brauchte viel Zeit und Geduld bis es dann klebte und hielt. Manchmal musste ich sogar eine Pinzette benützen, um die Fliesenstücke in kleinen Lücken zu füllen. Das war eine Zerreisprobe, es war nicht immer einfach. Manchmal arbeitete ich lange und auch an den Wochenenden die Nacht durch, da ich das Gefühl hatte, nicht fertig zu werden. Doch schlussendlich habe ich es geschafft, mein Projekt am Osterwochenende mit Fugenmasse zu füllen und zu beenden. Und zu guter Letzt habe ich das Bild mit Glanzlack bestrichen.

 

Melanie Picciano, BC3a


Projektarbeiten der Abschlussklassen 1516

Mein Sessel

Für mein Projekt habe ich einen Sessel ausgewählt. Schon von Anfang an wusste ich, dass ich etwas herstellen wollte, dass ich oder ein Familienmitglied gebrauchen könnte. Ausserdem wollte ich mich einer Aufgabe stellen, die mich nicht nur geistig forderte, sondern wo ich auch mein handwerkliches Geschick testen konnte. Bei diesem Projekt konnte ich meine Ideen und Fantasien voll ausleben und sicher ein paar kleine Extras hinzufügen(Flaschenhalter, Schublade, Ladestation, Handyladestation, Regale, Boxenhalter).

Mein Sessel sollte aus Holz sein und darum kam ich auf die Idee, ihn aus Paletten herzustellen. Meine Erwartungen in mein Projekt waren, dass es ein kreativer und gemütlicher Sessel werden sollte. Da ich keinen alltäglichen Sessel wollte, überlegte ich mir viele aussergewöhnliche Dinge. Zum Beispiel war für mich sicher, dass ich nur eine Lehne machen wollte, denn ich benutze schliesslich immer nur eine und zudem erhöht es die Arm- und Beinfreiheit.

In einer ersten Phase galt es die Paletten in die Form zu bringen, die für die weitere Verarbeitung erforderlich war. Die Paletten mussten in stundenlanger Arbeit glattgeschliffen werden. Für diese Arbeit verwendete ich einen elektrischen Handschleifer. Aus der rauen Palettenoberfläche, entstand eine feine, ja zarte Oberfläche und die verschiedenen Flecken waren nun auch grösstenteils weg. Am Sitzelement befestigte ich einen Lautsprecherhalter. Hier kann nun eine Wireless-Box angebracht werden und ich kann jederzeit von meinem Handy, Computer oder iPad meine Lieblingsmusik abspielen lassen. Schön finde ich auch, dass meine Katzen den Sessel mögen, denn sie schlafen wie jede Katze sehr gerne an Orten, an denen sie sich wohl fühlen und es ihnen auch gefällt.

Das ganze Projekt war eine Erfahrung die ich nicht missen möchte, musste ich doch während Wochen an einem Projektziel arbeiten, mich organisieren, die Zeit einteilen, verschiedene Dinge beschaffen und die Ruheordnung im Haus stören…

 

Julia Stirnemann, A3a


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Jede Stimme zählt – Webseite über Volksabstimmungen

Für meine individuelle Projektarbeit wollte ich das Thema Politik den Jugendlichen der Sekundarschule Thalwil möglichst einfach und politisch neutral näher zu bringen.

Ich wollte eine Webseite gestalten, in der man sich über die laufenden und die vergangenen Volksabstimmungen informieren kann. Zu jedem aktuellen Abstimmungsthema sind ein Erklärungstext, sowie ein Erklärungsvideo zu finden. Zusätzlich wird auf der Seite erklärt, wie unser politisches System funktioniert und wie es überhaupt zu einer Abstimmung kommt. Nach den Abstimmungen kann man die Resultate einfach vergleichen. Jeder Schüler/in der Sek soll in der Schule abstimmen und dabei lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Ich will zeigen, dass jeder einzelne ein bisschen mitbestimmen kann. So werden wir hoffentlich auch nach dem Erreichen der Volljährigkeit unser Abstimmungsrecht nutzen, denn JEDE Stimme zählt.

Nun sind die Abstimmungen vom 8.3.2015 vorbei und die Entscheidungen sind gefällt. Auch die Klassen der Sekundarschule Thalwil haben abgestimmt. Die Ergebnisse sind auf meiner Webseite ersichtlich.

Noch nie habe ich eine Webseite gestaltet und schon nach den ersten Überlegungen merkte ich: „Ohne Hilfe geht gar nichts.“ Von allen Seiten erhielt ich eine sehr grosse Unterstützung. Ich bedanke mich für die Hilfsbereitschaft und das Engagement! Ich hatte mich für ein Projekt entschieden, welches viel Zeit benötigt und von meiner Umwelt abhängig ist, darum nicht zu vergessen alle Teilnehmer. Vielen Dank fürs Mitmachen!

Während drei Monaten habe ich an meiner Projektarbeit gearbeitet. In dieser Zeit habe ich viel Neues gelernt und erfahren.

Dabei erlebte ich dieses Gefühl, von meiner Umwelt abhängig zu sein.

Ich finde es toll, dass fast alle an meinem Projekt teilgenommen haben und ich mein Umfeld in so kurzer Zeit motivieren konnte.

Nach 23 Stunden und 25 Minuten habe ich mein Ziel erreicht. Ich habe eine Webseite mit dem politischen Thema „Eidgenössische Abstimmungen“ gestaltet. Die Seite heisst „Jede Stimme zählt!“ und findet sich unter www.jedestimmezaehlt.jimdo.com.

 

Noemi Serafini, A3c


Projektarbeiten der Abschlussklassen 1516

Einen Abschlussball planen und die Fete steigen lassen

Als wir in der Schule damit angefangen haben, unser eigenes Projekt zu planen, habe ich mir viele Gedanken gemacht. Da von vielen Schülern der Wunsch ist, einen Abschlussball wie in den Filmen zu erleben, nahm ich mir vor, einen solchen als Abschlussarbeit zu planen. Danach habe ich die DLZ- Bildung kontaktiert und gefragt ob ich den Singsaal im Schuhaus Feld  mieten darf. Dies haben sie mir dann auch erlaubt. Ohne Motto habe ich mir das langweilig vorgestellt, so habe ich mich im Internet auf die Suche nach einem passenden Motto gemacht. Da ich wollte, dass man elegant angezogen kommt, habe ich das Motto "Walk of Fame" gewählt. Dies hat super funktioniert, da sich alle passend gekleidet haben. An der Party habe ich mir ein kleines Programm ausgedacht. So habe ich einen Wettbewerb gemacht wo man jeweils eine Ballkönigin und einen Ballkönig wählen konnte. Gewonnen hat schlussendlich Demy Roost und Edoardo Pacia. Es wurden Fotos gemacht und viel getanzt. Das Buffet entstand von Schülern und Lehrern die mir das Essen gesponsert haben. Als die Stimmung erst richtig da war und alle tanzten, mussten wir schon wieder abbrechen, da es 21:30 war. Ich danke der DLZ-Bildung, die mir dieses Fest überhaupt ermöglicht hat, indem ich den Singsaal mieten durfte.

 

Matteo Lupica, BC3a

Projektarbeiten der Abschlussklassen 1516
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